Monat: Oktober 2012

Krank im Urlaub

Viele Menschen fangen sich kurz vor den Ferien oder in den ersten freien Tagen einen Infekt ein. Der Körper, der durch Hektik, Termindruck, ständige Habtachtstellung, Überforderung in Job, Alltag und/oder Familie unter Dauerfeuer steht, wappnet sich gegen Infektionen, indem er die Immunabwehr hochfährt und vermehrt Abwehrzellen produziert. Fällt der Stress plötzlich weg, stellt er die Hochproduktion ein – mit der Folge, dass die Zahl der Abwehrzellen manchmal unter Normalniveau fällt. Damit öffnet sich ein “Fenster”, durch das Krankheitserreger ungehindert Zugang finden. Der Körper kann den eigentlich leichten Angriff nicht abwehren, mit dem er normalerweise spielend fertigwürde. *[…] Zunehmend verschieben...

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Erfolgsprogrammierung

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass sich gewisse Dinge in Ihrem Leben scheinbar ständig wiederholen? Nur Zufall? Gewiss nicht. Neueren Forschungen zufolge geht man heute davon aus, dass das Gehirn jede Sekunde etwa 400 Milliarden Informationseinheiten verarbeitet. Davon sind uns allerdings nur etwa 2000 bewusst. Welche 2000 Bits wir pro Sekunde aus dem riesigen Pool an Informationseinheiten auswählen, hängt ganz von unserer Tagesverfassung sowie unseren Einstellungen ab. Diese Einstellungen entstehen durch die verschiedenen Einflüsse wie Eltern, Lehrer, Freunde, Medien usw., denen wir von klein auf ausgesetzt waren. Eine sogenannte Programmierung, die mehr oder weniger fest in unserem Unterbewusstsein verankert ist. Viele dieser angelernten Programme, die uns als Kinder vor allem schützen sollten, stehen uns im Erwachsenenalter oft im Weg und behindern uns am Weiterkommen. Dazu gehören oft gehörte Glaubenssätze wie: „Vertraue keinen fremden Menschen.“ „Geld, verdienst du nur durch harte Arbeit.“ „Das schaffst du sowieso nicht. Dafür bist du zu klein.“ Auf dieselbe Art, wie diese Programme in uns angelegt wurden, können wir sie auch ändern. Nämlich durch Affirmationen. Affirmationen sind im Grunde nichts anderes als bestärkende und bejahende Glaubenssätze. Die meisten von uns kennen Affirmationen vor allem als motivierende und pushende Werkzeuge in Situationen erhöhter Anforderungen wie etwa: „Das schaffe ich.“, „Ich kann das.“, „Ich habe genug gelernt.“ usw. Doch wenn wir uns länger (im Durchschnitt ca. 21-30 Tage) mit denselben Affirmationen füttern, führt das zu einer dauerhaften...

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Die Macht der Gewohnheit

Gewohnheiten bestimmen weite Teile unseres Alltags – was wir essen und trinken, wie wir uns kleiden oder wie wir Geld ausgeben. Und ganz besonders wie wir über bestimmte Dinge bzw. Situationen denken und daraus folgend, wie wir damit umgehen. “Unser ganzes Leben setzt sich, soweit es eine bestimmte Form hat, aus einer Anzahl von Gewohnheiten zusammen”, schrieb der amerikanische Psychologe und Philosoph William James 1892. Gewohnheiten entstehen, weil das Gehirn nach Wegen sucht, um Aufwand und damit Energie zu sparen. Überließe man unser Denkorgan sich selbst, würde es aus Bequemlichkeit vermutlich nur Gewohnheiten entwickeln. Die Forscher kennen heute die psychologischen Mechanismen und die neuronalen Grundlagen, die für die Entstehung solcher Verhaltensmuster verantwortlich sind – und die auch den Schlüssel dazu liefern, sie zu beeinflussen.* Auch Gedanken und Gefühle können zur Gewohnheit werden. Das ist auch der Grund warum es Personen gibt, die scheinbar immer gut gelaunt sind und wiederum andere, die bei jeder Kleinigkeit depressive Verstimmungen bekommen können. Wem es gelingt sich eine Gewohnheit anzueignen (sei sie gut oder schlecht), der kann sie sich auch wieder abgewöhnen. Wobei “abgewöhnen” hier der falsche Begriff ist – es müsste eher heißen “umgewöhnen”. Denn neuronale Muster (also Gewohnheiten) können nicht gelöscht werden aber sie können verändert werden, indem der Fokus der Person neu ausgerichtet wird. Hier ein kleines Beispiel dazu: Frau Lang ärgert sich täglich über alles Mögliche – über den verspäteten...

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Klassische Musik erhöht die Gehirnleistung

»Mozart-Musik kann das Gehirn ›aufwärmen‹«, schwärmte Gordon Shaw, Physiker und Neurobiologe. »Wir vermuten, dass differenzierte Musik komplexe Denkvorgänge erleichtert, wie sie bei geistiger Schwerarbeit in der Mathematik oder im Schach gefordert sind. Dagegen könnte monotone Musik das Umgekehrte bewirken.« Eine der Denkaufgaben, welche in einem Versuch einer Gruppe von Studenten der University of California in Irvine vorlegten, lautete sinngemäß so: Wenn man in ein zusammengefaltetes Stück Papier bestimmte Formen schneidet und das Blatt hinterher wieder auffaltet – welches Muster hat das so entstandene Papierdeckchen? Die Aufgabenstellung an sich hatte nichts Ungewöhnliches, denn sie war Teil eines ganz normalen IQ-Tests: Sie sollte die Fähigkeit der Probanden zum räumlichen Denken offenbaren. Doch dann wurde die Aufgabe wiederholt – und die Testbedingungen variiert: Einer Gruppe der Studenten spielte man vorher zehn Minuten lang Mozarts D-Dur-Sonate für zwei Klaviere vor; eine zweite Gruppe wurde nicht beschallt, und eine dritte Gruppe bekam mehrere Musikrichtungen zu hören, darunter Werke von Philip Glass, einem der Hauptvertreter der »Minimal Music«. Das verblüffende Ergebnis: Die Gruppe, die verschiedene Klänge gehört hatte, verbesserte ihre Leistung um 11 Prozent und die »stille« Gruppe um 14 Prozent; die Mozart-Hörer aber sagten um 62 Prozent genauer als beim ersten Durchgang voraus, welches Muster das Papierdeckchen haben würde. […]Dass klassische Musik einen starken Einfluss auf unser Gehirn hat, wusste man bereits seit den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Damals beschäftigte Shaw sich damit,...

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