dr_patrick_flanaganDr. Patrick Flanagan (geboren am 11. Oktober 1944 in Oklahoma City) ist ein außergewöhnlicher Wissenschaftler, der bereits als Jugendlicher seine ersten Erfindungen machte. Als Patrick Flanagan 17 Jahre alt war, zählte ihn das LIFE Magazine zu den 100 wichtigsten jungen Männern und Frauen in den Vereinigten Staaten. Bisher hat er über 300 Patente erhalten und wurde 1997 von der ‚International Association for New Science’ zum Wissenschaftler des Jahres ernannt. Akademiker und Forscher an großen Universitäten von Oxford bis Stanford beginnen, Dr. Patrick Flanagans Arbeit zu untersuchen und zu erforschen.

1956, im Alter von nur 12 Jahren, entwickelte Patrick Flanagan im Rahmen eines Naturwissenschaftsprojekts seiner Schule das sogenannte Neurophone. Die Idee stammte aus dem Buch „Ralph 124C 41+“ von Hugo Gernsback 1911. In diesem, wohl ersten modernen Science-Fiction-Roman überhaupt, erzählte Gernsback im Rahmen einer Liebesgeschichte von einer hoch technologisierten Welt im Jahre 2660 und sah bereits damals Erfindungen wie Interkontinentalflüge, bemannte Raumfahrt, Solarzellen, uvm. voraus. Die Hauptfigur hatte unter anderem ein Gerät – den sogenannten Hypnobioskop – mit welchem im Schlaf über Elektroden Informationen direkt ins Gehirn des Benutzers geleitet werden konnten.

Dieses Gerät erregte Patrick Flanagans Aufmerksamkeit, da er immer schon bedacht war, seine Lerngeschwindigkeit zu verbessern. Innerhalb von nur sechs Monaten, hatte er einen Prototyp entwickelt, mit dem es tatsächlich möglich war Klangsignale über die Haut wahrzunehmen.

1956, noch im selben Jahr gründet Robert Monroe, damals Programmdirektor beim Rundfunk, eine Abteilung in seiner Firma zur Erforschung wie Töne auf menschliche Bewusstseinszustände wirken.

1975, das ein Jahr zuvor gegründete Monroe Institut meldet das erste von drei Patenten für die Hemi-Sync® Methode an, mit welcher Gehirnwellen manipuliert werden konnten.
1997, Wissenschaftler an der Virginia Commonwealth University unter der Leitung von Martin Lenhardt fanden heraus, dass die biologische Hörgrenze des Menschen von 20kHz (20.000 Schwingungen pro Sekunde) wie es die gängige Lehrmeinung war, doch nicht existiere. Bei ihren Versuchsreihen experimentierten die Forscher mit einem Amplituden-Modulator, einem Gerät, das Sprachlaute auf Ultraschallfrequenzen verschieben kann. Die lautlosen Impulse wurden sodann mittels eines „Vibrators“ auf den Schädel der Probanden gelenkt. […]¹

Bei Ihren Hörtests bedienten sich die US-Experten des sogenannten WIPI (Word Intelligibility by Picture Identification)-Tests. Zuerst fütterten sie ihren Modulator mit zehn ähnlich klingenden Worten (socks, rocks, clocks) und transformierten die Testworte auf eine Basisfrequenz von 28 000 Hertz. Dann wurden zehn jungen Leuten (Alter: 20 bis 29 Jahre) der Vibrator am Schläfenbein hinter der Ohrmuschel angedockt. Jedes der übermittelten Ultraschallworte mussten die Testhörer einem von sechs verschiedenen Bildern zuordnen. Die Trefferquote lag bei 83 Prozent. Dann erhöhten die Forscher die Basisfrequenz auf 42 000 Hertz. Wieder konnten die Ultra-Vokabeln zu über 80 Prozent identifiziert werden. […]¹

Ermutigt von dem Ergebnis, holte das Team hörgeschädigte Personen (Alter: 55 bis 75 Jahre) ins Labor. Dieser Gruppe wurden 20 Codeworte auf den Schädel gesendet, die es sofort nachzusprechen galt. Zu 58 Prozent (!) konnten die Schwerhörigen die Ultraschallbotschaften korrekt wiedergeben. Die im Kopf der Probanden erzeugte Geisterstimme klang blechern, hohl und quiekend. 70 Prozent aller Fehler, notierten die US-Audiologen, seien durch „Konsonantenkonfusion“ entstanden. Das Wort „bone“ zum Beispiel wird als „stone“ missverstanden, „Rhine“ kommt an wie „wine“. […]¹

Wo die anatomische Schaltstelle für die Ultraschallwahrnehmung liegt, ist den Forschern bisher nicht bekannt. Sie vermuten, dass gar nicht die Ohrschnecke, sondern der Sacculus als „Ultraschallrezeptor“ dient. Dieses gelgefüllte Bläschen ist ein Teil des Gleichgewichtsorgans und reagiert normalerweise nur auf Schwerkraft und Beschleunigung. ¹

Grund für diese Annahme lieferte die letzte, erstaunlichste Versuchsreihe in Virginia. Diesmal wurde der Vibrator auf den Kopf von neun stocktauben Rentnern gepflanzt, deren Trommelfell, samt Paukenhöhle und Schnecke, schwer zerstört war. Ihre Hörschwellen lagen bei über 90 Dezibel (vergleichbar dem Krach eines startenden Jumbo-Jets). Doch auch die Ertaubten identifizierten im Schnitt vier von zehn Ultraschallworten.¹
1920-2001, Dr.med. Alfred Tomatis widmete einen bedeutenden Teil seiner Forschungstätigkeit der Untersuchung der Beziehungen zwischen Gehör und Stimme und zunehmend auch der Beziehung zwischen Zuhören und Kommunikation.

Seine vor mehr als 40 Jahren aufgestellte Hypothese etwa, daß der Fötus bereits im Mutterleib höre und insbesondere durch die Mutterstimme (Muttersprache!) geprägt werde, gilt heute trotz seinerzeitiger heftiger Kontroversen als unbestrittene Tatsache. Gerade die Untersuchungen intra-uterinen Hörens haben Tomatis schließlich zur Entwicklung seiner Methode mit gefilterten Klängen (Mutterstimme oder Musik von Mozart oder gregorianischer Choral) und zur Konstruktion des elektronischen Ohres geführt.

Wichtig ist dabei anzumerken, daß Tomatis nicht an dem lange verbreiteten Hörmodell von Helmholtz (1821-1894) festhält, wonach der Schall auf dem Luftweg zum Trommelfell und von dort durch die Mittelohrknochen (Hammer – Amboß – Steigbügel) zum Innenohr, zur Schnecke (Cochlea) gelange. Zunächst muss man zu dieser Luftleitung des Gehörs auch die Knochenleitung hinzufügen, welche übrigens das vorher genannte intra-uterine Hören erst plausibel macht: Die Mutterstimme gelangt über die Wirbelsäule als Schalleitung und verstärkt durch das Becken als Resonanzkörper zum Fötus. Tomatis schließlich kommt zu dem Schluss, dass das Gehör durch das Gehirn gesteuert wird, also eine psychische und nicht eine rein mechanische Struktur aufweist:
Der Mensch hört nur, was er hören will.

Die folgenden Erkenntnisse wurden nach ihm TOMATIS-Gesetze genannt:
• Die Stimme enthält nur die Frequenzen, die das Ohr hören kann.
• Wenn das Hören verändert wird, ändert sich unmittelbar und unbewusst auch die Stimme.
• Es ist möglich, die Phonation durch eine über einen gewissen Zeitraum andauernde Stimulierung des Gehörs dauerhaft zu verändern (Remanenzgesetz).

1996, Die Firma Audivo GmbH hat gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut den ersten mobilen MP3-Player herausgebracht, von dem mehr als 60.000 Geräte verkauft wurden.
2008, Basierend auf diesen Erfahrungen erhielt Audivo einen Entwicklungsauftrag, um aufbauend auf der Flanagan-Technologie ein modernes Pilot-Gerät herzustellen. Aus internen Gründen zog sich der Auftraggeber zurück, sodass Audivo sich entschloss, das inzwischen fertig entwickelte Gerät selber zu produzieren. Damit war der uSonic 700N geboren. Es ist bezüglich der Ausstattung, Funktion und Qualität das zurzeit (Stand 2013) beste Gerät auf dem Markt und wird laufend weiterentwickelt.

¹ Der SPIEGEL 42/1991: Summender Schädel
https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13491729.html

Weitere Informationen zu dieser genialen Technik und zum uSonic finden Sie unter https://www.skinlearning.info/

Und hier das bist dato beste Gerät aus dieser Entwicklung:

uSonic-700N mit folgenden Affirmationen (Affirmation “Basis” und “Lernen” ist beim uSonic-Single dabei):

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