Fotolia_30192492_XS-trans»Mozart-Musik kann das Gehirn ›aufwärmen‹«, schwärmte Gordon Shaw, Physiker und Neurobiologe. »Wir vermuten, dass differenzierte Musik komplexe Denkvorgänge erleichtert, wie sie bei geistiger Schwerarbeit in der Mathematik oder im Schach gefordert sind. Dagegen könnte monotone Musik das Umgekehrte bewirken.«

Eine der Denkaufgaben, welche in einem Versuch einer Gruppe von Studenten der University of California in Irvine vorlegten, lautete sinngemäß so: Wenn man in ein zusammengefaltetes Stück Papier bestimmte Formen schneidet und das Blatt hinterher wieder auffaltet – welches Muster hat das so entstandene Papierdeckchen? Die Aufgabenstellung an sich hatte nichts Ungewöhnliches, denn sie war Teil eines ganz normalen IQ-Tests: Sie sollte die Fähigkeit der Probanden zum räumlichen Denken offenbaren.

Doch dann wurde die Aufgabe wiederholt – und die Testbedingungen variiert:

Einer Gruppe der Studenten spielte man vorher zehn Minuten lang Mozarts D-Dur-Sonate für zwei Klaviere vor; eine zweite Gruppe wurde nicht beschallt, und eine dritte Gruppe bekam mehrere Musikrichtungen zu hören, darunter Werke von Philip Glass, einem der Hauptvertreter der »Minimal Music«.

Das verblüffende Ergebnis: Die Gruppe, die verschiedene Klänge gehört hatte, verbesserte ihre Leistung um 11 Prozent und die »stille« Gruppe um 14 Prozent; die Mozart-Hörer aber sagten um 62 Prozent genauer als beim ersten Durchgang voraus, welches Muster das Papierdeckchen haben würde.

[…]Dass klassische Musik einen starken Einfluss auf unser Gehirn hat, wusste man bereits seit den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Damals beschäftigte Shaw sich damit, die Hirnaktivitäten in Computersimulationen sichtbar zu machen. Er erkannte dabei, dass die Nervenzellen des Gehirns Verbände bilden, die in bestimmten Anfeuerungs- und Rhythmusmustern arbeiten. Als er diese Muster vom Computer als Töne wiedergeben ließ, war die Überraschung groß: Das Ergebnis hörte sich an wie Barockmusik, New-Age-Klänge oder östliche Musik.[…]

Diese erstaunlichen Ergebnisse erzielten die Versuche bei normalem Beschallen mit klassischer Musik. Da stellt sich einem doch die Frage: zu welcher Leistung ein menschliches Gehirn in der Lage ist, wenn es mit subliminaler und auf Ultraschallfrequenzen aufmodulierter klassischen Musik beschallt wird – so wie es der uSonic könnte?!

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